Laut Schätzungen von IDC wird der Tablet-Umsatz 2014 um 18 % steigen und der von Smartphones um 12 %. Die IDC-Analysten meinen, dass BYOD-Initiativen ein kräftiger Motor für die Konsumerisierung der IT sind. Indikator dafür ist die wachsende Zahl von Smartphones, Notebooks, Tablets und portablen Hybridgeräten.BYOD.PNG

 

BYOD kann Mitarbeitern wie auch Unternehmen bedeutende Vorteile bieten, die bei gut umgesetzter Verwaltung die Risiken bei Weitem überwiegen. Hier sind einige Erfolgsmethoden für die Unterstützung von Mobilgeräten, die den Mitarbeitern gehören.

 

  1. Betroffene und Entscheider identifizieren und einbeziehen
    Überlegen Sie, wie sich durch die frühzeitige Einbindung aller wichtiger Beteiligter bzw. Betroffener eine Art übergeordnete Zielsetzung schaffen lässt – von der Personal- und Rechtsabteilung bis zu den IT-Diensten und den Endanwendern. Legen Sie alle Bestandteile Ihres BYOD-Programms fest: welche neuen Geräte Sie unterstützen werden, welche Anwendungen erforderlich sind, um die Produktivität zu fördern und die Parameter für den Gerätebesitz.
  2. Entwickeln eines Sicherheitsmodells
    Betrachten Sie die Sicherheit aus einem breiteren Blickwinkel, statt sich auf die Sicherheit der Gerätehardware zu konzentrieren. Denken Sie an den Schutz der Unternehmensdaten, auf die von verschiedenartigen Geräten aus zugegriffen wird. Legen Sie Zugriffsebenen und Sicherheitskontrollen wie die Authentifizierung sowie Vorkehrungen für den Schutz der Daten, Anti-Malware und Governance fest. Ziehen Sie eine Schulung der Benutzer in Betracht.
  3. Entscheidung über die Wahl von Betriebssystemen und Geräten
    Denken Sie als Erstes daran festzulegen, welche Betriebssysteme Ihre Abteilung oder Organisation unterstützen kann und kümmern Sie sich erst dann um die Gerätetypen. Bei diesem Schritt geht es nicht darum, den Benutzern jeden Wunsch zu erfüllen; es geht vielmehr um die Investition Ihres Unternehmens in eine verwaltbare, für die IT-Verantwortlichen praktikable Vielfalt von Optionen, mit der die Endanwender zufriedengestellt werden können.
  4. Technische Voraussetzungen schaffen und Bereitstellung planen
    Überlegen Sie sich, wie die Infrastruktur aussehen soll, mit der Ihr Unternehmen die Endgeräte am besten unterstützen kann. Dies beinhaltet Fragen nach der erforderlichen Software, Optionen bezüglich der Bandbreite, Bedarf für das Systemmanagement und Aspekte der Investition. Ziehen Sie Mobile-Device-Management-Lösungen (MDM) für die Verwaltung mobiler Anwendungen in Betracht, um Sicherheitsrisiken zu verringern. Damit können Sie Regeln für die Gerätesicherheit festlegen, zum Beispiel die Komplexität und Länge von Passwörtern sowie Einstellungen für Sperren, Timeouts und fernaktiviertes dauerhaftes Löschen.
  5. Bei technischen Fortschritten auf dem aktuellen Stand bleiben
    Es ist nützlich, den Trends in der Computertechnik möglichst immer einen Schritt voraus zu sein, um besser abschätzen zu können, was als Nächstes kommt. Eine Möglichkeit ist die Planung eines jederzeit anwendbaren Evaluierungsprozesses für die Beurteilung neuer Technik und neuer Geräte, damit Sie effizient diejenigen heraussuchen können, die in Ihr Programm aufgenommen werden sollen. Bei Intel erwies sich ein Beurteilungsverfahren, das sich auf fünf Aspekte konzentriert, als erfolgreich: Sicherheit, Verwaltbarkeit, Produktivität , Leistung und Benutzerfreundlichkeit.

 

Mit diesen fünf Best-Practice-Punkten im Hinterkopf können Sie BYOD auch in Ihrem Betrieb erfolgreich umsetzen.

 

- Arif